Es war im Jahr 1891, als das weltweit erste Patent für eine Solaranlage an den Metallfabrikanten
Clarence M. Kemp aus Baltimore vergeben wurde. Es handelte sich um einen technisch sehr einfachen
Speicherkollektor. Also ein System, indem Speicher und Kollektor als eine Einheit gefertigt und verbaut
wurde.
Nach einigen weiteren Solaranlagenpatenten unterschiedlicher Erfinder stellte der Kalifornier
William J. Bailey 1909 ein neues, wesentlich leistungsfähigeres Anlagenkonzept vor, bei dem der Kollektor
vom Wasserspeicher getrennt war. Dieser Anlagentyp entsprach in seinen Grundzügen bereits den noch heute
gebräuchlichen Schwerkraftanlagen.
Wir nutzen eine 100 Jahre bewährte und uralte Technik!
Wo sollte man also eine kreative und leistungssteigernde Veränderung suchen?
Der Solardachstein
ist das Ergebnis jahrelanger Forschung. Die Auswahl der Materialien zur Fertigung, die zu verwendenden
Betriebsstoffe, alle Komponenten wurden intensiven Forschungen und Prüfungen ausgesetzt. Fachleute und
Universitäten gaben der Entwicklung die nötige Bestätigung.
Ob in Ton oder Beton, ob in schwarzen Farbtönen oder in anderen Farbtönen, ob die Ausrichtung nach Süden
oder in eine andere Richtung weist, ob Neubau oder Bestandsbau, ob auf einer ebenen Dachfläche oder auf
einer Dachgaube. Der Solardachstein ist in jeder Situation mit hohem Ertrag nutzbar und trotzt jeder
mechanischen Belastung. Solardachsteinkollektoren haben eine höhere Festigkeit als normale Dachsteine oder
herrkömmliche thermische Solarflachkollektoren und schonen nicht nur die Umwelt sondern mindern effektiv
die CO2-Belastung. Durch die Montage von Solardachsteinen findet eine optische Veränderung Ihres Hausese
genauso wenig statt, wie die zusätzliche Nutzung fossiller Brennstoffe nötig ist.
Der Solardachstein ist die technische Veränderung auf dem Markt für thermische Kollektoren.



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Das Funktionsprinzip des Solardachsteinkollektor
In Deutschland haben wir im Durchschnitt ca. 1.000 Sonnenstunden pro m². Genug für unsere
Kollektortechnik.
Auf der äußeren Oberfläche des Solardachsteinkollektor befindet sich
ein Aluminium-Vollflächen-Absorber. Dieser Aluminium-Vollflächen-Absorber hat einen Innenabstand von
wenigen Millimetern in welchem das Kollektormedium durchströmt wird. Zusammen mit der farbig
eloxierten Oberflächenbeschichtung werden sehr schnell hohe Kollektortemperaturen und ein enorm
hoher Wirkungsgrad erreicht. Grundsätzlich wird der Kollektor ständig in einen Temperaturbereich
6-10 Kelvin unterhalb der Umgebungstemperatur gefahren wodurch ebenso ständig die dann wärmere
Umgebungstemperatur als Quellmedium für die Solarwärmepumpe zur Verfügung steht.
Bei ausreichend globaler Solarstrahlung erreichen wir die vom Heizungsschichtenspeicher angeforderte
und bereit zu stellende Mindestemperatur direkt und ohne Zuarbeit der Solarwärmepumpe.
Bei schlechtem Wetter wird das durch die diffuse Solarstrahlung und durch die Umgebungsluft
angewärmte Kollektormedium mit Unterstützung der Solarwärmepumpe auf die vom Heizungsschichtenspeicher
angeforderte und bereit zu stellende Mindestemperatur erwärmt.
Bei kälterem Wetter oder bei Dunkelheit wird das Kollektormedium durch einen Wärmetauscher auf ein
Temperatur von 6-10 Kelvin unter das Temperaturniveau der Umgebungstemperatur der Kollektoren
gefahren, wodurch diese Wärmeenergie an das Medium abgeben können. Ein perfekter Wärmekreislauf.
Die Solardachsteinkollektoren sind durch spezielle Verbindungelemente miteinander verbunden und
können bei einem Dachlattenabstand von 28 - 32 cm verbaut werden. Die Menge richtet sich nach den
individuellen Mindestansprüchen, in Folge der Wärmebedarfsermittlung für das entsprechende Haus.
Vorteile der Solar-Dachpfannen-Kollektoren gegenüber herkömmlichen Flachkollektoren:
- Gleicht sich der Optik des restlichen Daches an
- Einfachste Verlegung der thermischen Solardachsteinkollektoren
- Nutzung der Kollektoren auch bei Dunkelheit und im Winter
- Keine Überhitzungsgefahr
- Preiswerte, alternative Energieversorgung
- Kann im Sommer durch Knopfdruck automatisch zur Klimatisierung genutzt werden
- Steuerung vollautomatisch Winter- /Sommerbetrieb
Wärmenutzung der Sonne durch die Einbindung von Solardachsteinen. Die Wärmepumpe kann in
idealer Weise durch Solardachsteinen ergänzt werden. Beide Varianten, die thermischen
Kollektoren wie auch die Photovoltaik lassen sich nutzen: Bis auf die
Direktverdampfung-Direktkondensation Wärmepumpe, die in der Raumheizung kein Wasser als
Medium führt, lassen sich alle anderen Systeme durch solar erhitztes Wasser ergänzen und
senken damit die Betriebsdauer und somit den Stromverbrauch. Über eine Photovoltaikanlage den
für die Wärmepumpe benötigten Strom direkt zu erzeugen macht Sinn: Die Wärmepumpe wird damit
autark und ohne Emissionen betrieben, die für die Heizung benötigte Energie selbst erzeugt.
Für Sie bedeutet das: Heizen zum Nulltarif! Auch bei der Kühlung im Sommer ist die
Photovoltaik ideal. Gekühlt wird wenn die Sonne scheint, also genau dann, wenn die
Photovoltaikanlage den meisten Strom erzeugt. Im Sommer nutzen wir die direkte
Sonneneinstrahlung. Erwärmung von Brauch- und Heizungswasser bis auf 55° C. Das durch die
diffuse Strahlung und durch die Umgebungsluft Angewärmte Kollektorflüssigkeit wird mit Hilfe
einer Wasser-/Sole-Wärmepumpe bis auf 55° C angehoben. Wärmt und kühlt an 365 Tagen im Jahr!
Ohne den Einsatz von Öl und Gas. Der Solardachstein ist ein Aluminium-Vollflächen-Absorber
mit eloxierter/lackierter Oberflächenbeschichtung und einem enorm hohen Wirkungsgrad. Bei der
Entwicklung des Kollektors wurde bewusst ein hohes Maß an Detailengineering vorausgesetzt was
speziell bei wichtigen Details (z.B. Dichtungen, Materialauswahl, Produktionsverfahren,
Auslegung der Wärmepumpen, etc.) eine permanente Qualität und lange Lebensdauer der einzelnen
Komponenten sicherstellt. Weiterhin steht ein umfangreiches Netzwerk von spezialisierten
Zulieferfirmen und Experten zur Verfügung. Speziell die Zulieferfirmen wurden im Rahmen der
DIN ISO 9001-2008 umfassend auditiert und zertifiziert. Erst nach umfangreichen Test der
einzelnen Komponenten wurde der Solardachstein erfolgreich zum Patent angemeldet. Wir haben
uns bewusst das Ziel gesetzt, sich qualitativ von Marktbegleitern zu unterscheiden. Hierbei
wird Wert auf eine umfangreiche, technische Schulung der Partnerbetriebe gelegt sowie auf
eine fachkompetente und dauerhafte Unterstützung.
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Das Funktionsprinzip der Wärmepumpe
Das Prinzip der Wärmepumpe steht mit dem Kühlschrank in jeder Küche.

Am Einlaufpunkt für die Wärmepumpe wird die gewonnene Energie aus dem Kollektorfeld übernommen. Das
Medium nimmt dabei so viel Energie( Temperatur ) auf, dass es einen gasförmigen Zustand annimt. Im
nächsten Schritt wird das Medium durch den Kompressor( Verdichter ) stark verdichtet. Man kann sich
als Vergleich das aufpumpen eines Fahradreifens vorstellen. Halten Sie mit dem Daumen den Ausgang
zu, nimmt durch den fortwährenden Vorgang des pumpen die Temperatur am Ausgang stark zu. Im Verdichter
der Wärmepumpe ist dieser Arbeitsschritt einige Level höher anzusiedeln. Es ist auch der einzige
Arbeitsschritt der den Stromenergiebedarf für die Solarwärmepumpe hervorruft. Die erzeugte Wärmeenergie
wird dann an das Haus abgegeben.
Danach wird dem Medium über das Entspannungventil der Druck genommen und über den Wärmetauscher auf das
erforderliche Temperaturniveau für den neuen Kreislauf abgekühlt.
Durch die Konstellation der Nutzung von temperiertem Kollektormedium als Quellmedium für die überaus
effizient arbeitende Solarwärmepumpe, in Verbindung der Absorbertätigkeit für die Umgebungsenergie als
zweite Funktion der Solardachsteinkollektoren, gewährleisten wir unseren Kunden zu jeder Jahreszeit, stets
eine ausreichende Menge an Wärmeenergie für den Brauchwasser- und Heizungsbetrieb.
Ein warmes zu Hause mit minimalen Betriebskosten, dank modernster Technik.
